Groundhopping, Stadionspringen und mehr...
Bei den Red Bulls In Salzburg
Auf die Geschichte vor 2005 wird im Artikel SV Austria Salzburg näher eingegangen.
Der Verein wurde 1933 als SV Austria Salzburg gegründet und ist 1950 wieder gegründet worden. Am 6. April 2005 übernahm die Red Bull GmbH die seit dem 25. Jänner 2000 bestehende
Vereins-Betreibergesellschaft Salzburg Sport AG des SV Austria Salzburg. Da aber den Spielbetrieb der Profimannschaft noch der Verein selbst führte (und gemäß den Bundesligastatuten noch immer selbst
führt), wurde die Übernahme durch das Festschreiben eines Sonderrechtes zugunsten der Red Bull GmbH in den Vereinsstatuten ergänzt: Gemäß Punkt 13 Absatz 2 hat Red Bull das alleinige Bestellungs- und
Abberufungsrecht des Vorstandes (auch ohne Zustimmung der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes), solange der Konzern ordentliches Vereinsmitglied ist.
Unter großen Protesten vieler Fans wurde der Verein am 3. Juni 2005 in einer konstituierenden Generalversammlung als FC Red Bull Salzburg neu konstituiert. Dieser Schritt wurde von den Worten „Keine
Kompromisse. Das ist ein neuer Klub. Es gibt keine Tradition, es gibt keine Geschichte, es gibt kein Archiv"[2] begleitet, eine Haltung die bei vielen österreichischen und Salzburger Fußballfans auf
Unverständnis stieß und schließlich in der Neugründung des SV Austria Salzburg als Sportverein Austria Salzburg mündete. Rudolf Quehenberger wurde von Rudolf Theierl - Finanzchef der Red Bull GmbH
und auch Vorstandsvorsitzender des EC Red Bull Salzburg - als Präsident abgelöst und die Bezeichnung dieser Funktion in Vorstandsvorsitzender abgeändert.
Die Red Bulls am 23. Oktober 2005
In ihrer ersten Saison 2005/06 wurden die Red Bulls unter Trainer Kurt Jara österreichischer Vizemeister. Vor der Saison wurden dabei bekannte Spieler aus der deutschen Bundesliga wie Vratislav
Lokvenc und Aleksander Knavs nach Wals-Siezenheim gelotst. Gute Kontakte von Red Bull zu Franz Beckenbauer (er stand Red-Bull-Miteigentümer Dietrich Mateschitz bei der Ausarbeitung der
Red-Bull-Fußball-Strategie beratend zur Seite) ermöglichten es, Alexander Zickler und Thomas Linke vom FC Bayern München zu verpflichten. Nach einem schwachen Saisonstart konnte der FC Red Bull
Salzburg zwischenzeitlich an die Tabellenspitze klettern, wurde zuletzt aber mit vier Punkten Rückstand auf die Wiener Austria Zweiter. Nach Saisonende wurde Kurt Jara von seinen Pflichten entbunden.
Der Grund für Jaras Entlassung war nicht sportlicher Natur; ihm werden Ungereimtheiten bei Transfers vorgeworfen - ein Vorwurf, der von Jara bekämpft und damit sogar gerichtsanhängig wurde. Am 31.
Dezember 2005 wurde außerdem die Salzburg Sport AG in die nunmehrige Salzburg Sport GmbH umgewandelt.
Für die Saison 2006/07 wurden Lothar Matthäus und Giovanni Trapattoni als Nachfolger von Jara bestellt. Der FC Red Bull Salzburg verpasste den Einzug in die Champions League gegen den späteren
Viertelfinalisten FC Valencia in der 3. Qualifikationsrunde (0:3 auswärts nach einem 1:0-Heimsieg), nachdem man in der 2. Qualifikationsrunde den FC Zürich ausschaltete. In der 1.Runde des UEFA-Cups
schied die „Trappathäus-Elf“ nach einem 2:2 zu Hause und einer 0:2-Niederlage auswärts gegen die Blackburn Rovers aus. Der restliche Saisonverlauf verlief für den neuen Klub jedoch günstig, am 28.
April 2007 krönte sich der FC Red Bull Salzburg in der 31. Runde vorzeitig zum Meister und ließ seinem zu diesem Zeitpunkt schärfsten Verfolger SV Mattersburg mit einem 2:2-Unentschieden gegen den
Vorjahresmeister FK Austria Wien auch rechnerisch keine Chancen mehr auf den Titel.
Zu Beginn der Saison 2007/08 gab der FC Red Bull Salzburg am 12. Juni 2007 bekannt, dass man sich wegen unterschiedlicher Auffassungen mit sofortiger Wirkung von Lothar Matthäus trenne. Als
österreichischer Meister 2007 starteten die Red Bulls in der Champions-League-Qualifikation. Über den lettischen Meister FK Ventspils kam man bis in die dritte Qualifikationsrunde, wo sich der
ukrainische Vizemeister Schachtar Donezk als zu stark für den Klub erwies und sich letztlich mit einem Gesamtscore von 3:2 durchsetzte. Daher musste der Verein im UEFA-Cup antreten, wo er allerdings
bereits in der 1. Runde am griechischen Vize-Meister AEK Athen mit 0:3 und 1:0 scheiterte. In der Bundesliga konnte sich der FC Red Bull Salzburg nach einer schwachen Hinrunde auf den 5. Rang
letztlich noch als österreichischer Vizemeister die UEFA-Cup-Qualifikationsrunde sichern. Die Chance auf mehr vergab der Klub mit einer 0:7-Heimniederlage gegen den späteren Sieger Rapid fünf Runden
vor Saisonende.
Am 1. Juli 2008 übernahm Jacobson Adriaanse das Traineramt von Giovanni Trapattoni. Nach dem Vizemeistertitel in der Vorsaison, mussten die Salzburger, die sich mit vielen neuen Spielern im Sommer
verstärkt haben, in der 1. Runde der UEFA-Cup-Qualifikation antreten. Dort traf man auf den armenischen Club Bananz Eriwan. Mit einem 7:0 im Heimspiel konnte die Adriaanse-Elf den bislang höchsten
internationalen Sieg in der Vereinsgeschichte einfahren. Nach einem 3:0-Sieg im Rückspiel und dem Ausschalten des litauischen Vizemeisters Sūduva Marijampolė durch ein 4:1 im Baltikum und einem
enttäuschenden 0:1 zu Hause, steht Red Bull Salzburg wie auch schon in den beiden Jahren zuvor in der 1. Hauptrunde des UEFA-Cups. Dort verlor man gegen den FC Sevilla (Hin- und Rückspiel jeweils
0:2) und schied somit aus dem UEFA-Cup erneut aus.
Im Herbst 2008 stellte Marc Janko einen neuen Vereinsrekord mit 30 Toren auf.
Bayern München
Der FC Bayern ist im Stadtteil Giesing in der Säbener Straße zu Hause. Hier befinden sich die Büros des Gesamtverein und der Fußballabteilung, das Trainingsgelände und ein Einkaufszentrum für Fanartikel. Das Hauptgebäude ist etwa 200 Meter lang, dahinter befinden sich circa 8 Trainingsplätze für die Fußballer. Das Training war bisher meist öffentlich, in letzter Zeit, seit Jürgen Kliesmann Trainer des FC Bayern ist, ist dies leider nur noch manchmal so. Oft kommen öffentlichen Training tausende Zuschauer. Der große Fanshop ist der zweite Hauptanlaufpunkt in der Säbener Straße. Übrigens befindet sich auch das Gelände des TSV 1860 Müncher an der Grünwalder Straße ganz in der Nähe (etwa 500 Meter entfernt). Auch das alte Grünwalder Stadion ist keinen Kilometer entfernt. Hier spielt derzeit die 2. Mannschaft des FC Bayern in der 3. Liga ihre Heimspiele. Dies alles macht das Gebiet um die Säbener Straße und dem Wettersteinplatz zum Fußball-Stadtviertel von München. Die Allianz Arena ist weit (etwa 15 km) entfernt, ganz im Norden von München.
AWO Arena Hanover
Die AWD-Arena (im Logo AWDarena geschrieben, bis 2002 Niedersachsenstadion) ist ein Fußballstadion im Stadtbezirk Mitte in Hannover und Wettkampfstätte des Fußball-Bundesligisten Hannover 96. Das ursprünglich ca. 86.000 Zuschauer fassende Stadion wurde 1954 fertiggestellt und seither anlässlich der Durchführung verschiedener Fußball-Großereignisse mehrfach umgebaut. Heute hat es 49.000 überdachte Zuschauerplätze. Während der Fußballweltmeisterschaft 2006 hieß das Stadion FIFA WM-Stadion Hannover.
FC Tirol
Der FC Tirol Innsbruck ging aus dem Bundesligisten FC Wacker Innsbruck hervor. Im Sommer 1993 wurde die Profiabteilung des FC Wacker Innsbruck als eigener Verein ausgegliedert und ursprünglich FC
Innsbruck Tirol, beziehungsweise unter Miteinbeziehung des Sponsors FC Innsbruck Capillaris Tirol benannt. Die Stadt Innsbruck bestand darauf, dass der Stadtname als erstes genannt wurde. Der FC
Wacker Innsbruck musste indes in der viertklassigen Landesliga weiterspielen, der FC Tirol Innsbruck startete, dank der Lizenzübernahme, in seiner ersten Saison bereits in der Bundesliga. 1994 trat
der später wegen Veruntreuung verhaftete Klaus Mair [1] das Präsidentenamt an. Der Verein wurde in FC Tirol Innsbruck umbenannt und mit Hans Krankl ein junger, aber prominenter Trainer verpflichtet.
Mair investierte mehr als 20 Millionen Schilling in eine neue Mannschaft und erfüllte Hans Krankl praktisch fast jeden Spielerwunsch. Nach der Verhaftung Mairs stand der Verein vor der Auflösung und
wurde unter anderem durch den Einfluss namhafter Tiroler Politiker gerettet.
Nach dem Einstieg des neuen Sponsors Tirol Milch 1995 lautete der Vereinsname FC Tirol Milch Innsbruck. Das Präsidentenamt übernahm für zwei Jahre Jürgen Bodenseer, ihm folgte 1997 Martin Kerscher.
Im Winter 1998/99 wurde Kurt Jara als neuer Trainer engagiert. Mit ihm erlebte der Verein einen neuerlichen Höhenflug und feierte die Meistertitel 2000 und 2001. Im Herbst 2001 verließ Jara die
Tiroler und ging zum Hamburger SV. Die bis dahin geleistete Arbeit von Jara setzte der neue Trainer Joachim Löw fort und feierte mit dem FC Tirol Innsbruck den letzten Meistertitel 2002. Nachdem sich
der Schuldenberg der Tiroler in den letzten Jahren immer mehr angehäuft hatte und auch durch nunmehr getätigte Notverkäufe von Spielern nicht mehr getilgt werden konnte, meldete der FC Tirol 2002
Konkurs an und löste sich in weiterer Folge, nach Entzug der Bundesligalizenz auf.

